Helfer auf vier Pfoten
Am 13.11.2011 haben Immy und ich die Prüfung
zum Helfer auf vier Pfoten bestanden.
Für alle Hundebesitzer, die auch an dieser Aktion teilnehmen möchten,
habe ich hier die Internetseite und einen Auszug von der Seite,
mit einigen Anforderungen, die an den Hund gestellt werden, eingefügt.
Auszug aus: http://www.helfer-auf-vier-pfoten.de/eins/index.php
Beschreibung eines Hundetests
Der Hundebesuchsdienst braucht brave Hunde mit starken Nerven
Grundgehorsam
Luisa muss Anweisungen wie Sitz und Platz befolgen,
sich an beliebiger Stelle im Raum absetzen lassen und darf erst auf Kommando
zu ihrer Besitzerin zurückkehren.
Außerdem testet die Tierärztin, ob Luisa auch in Begrüßungssituationen
gelassen bleibt. Insbesondere darf sie Personen nicht anspringen,
denn gerade Kinder müssen erst langsam ein Vertrauensverhältnis
zu einem Hund aufbauen. Ist der Vierbeiner zu stürmisch, bekommen Kinder
schnell Angst.
Bedrohungsformen
Es wird überprüft, wie Luisa auf subtile Bedrohungsformen reagiert.
Ihr wird frontal über den Kopf gestrichen, die Pfote festgehalten und
man schaut ihr ins Maul.
Die Tierärztin legt sie auf den Rücken, hebt sie hoch und nimmt
ihr das Futter weg. Alles das sind mögliche Aktionen von Menschen,
die ein normaler Hund nicht ohne weiteres toleriert. Die Tierärztin erklärt,
dass es sich bei Reaktionen um ganz natürliche Verhaltensweisen eines
Hundes handelt,
die nichts mit erhöhter Aggressivität zu tun haben.
Ungewohnte und plötzliche Situationen
Luisa muss auch mit Überraschungen und Unbekanntem zurecht kommen. Ungewohnt
sind zum Beispiel ein Rollstuhl oder ein Mensch mit Krücken.
Viele Hunde empfinden diese Hilfsmittel als latente Bedrohung. Udo Hartmann,
der selbst auch im Hundebesuchsdienst tätig ist, stellt spielerisch typische
Situationen nach.
Er kommt polternd in den Raum, fährt im Rollstuhl auf Luisa zu, streichelt
sie und nimmt sie auf den Schoß.
Doch in Gegenwart ihrer Besitzerin bleibt Luisa ruhig und entspannt, selbst
wenn der Schauspieler im Rollstuhl laut wird,
aggressiv gestikuliert und das Hinfallen eines Menschen auf Krücken simuliert.
Anstrengende Prozedur
Während des Tests werden immer wieder Pausen gemacht, in denen Luisa
spielen oder sich einfach zurückziehen kann.
Denn was auf den ersten Blick leicht aussieht, ist für den Hund extrem
anstrengend und mit Stress verbunden.
Die letzte Etappe
Es wird überprüft, ob Luisa sich auch von einem Fremden an der Leine
führen lässt. Gutmütig folgt sie. Ulrike Gieser betont, dass
Hunde, die den Test nicht bestehen,
keinesfalls schlecht erzogen oder aggressiv seien. Luisa jedoch hat den gesamten
Test bravourös mit Auszeichnung bestanden.
Sie ist eine besonders ruhige und ausgeglichene Hündin, die nichts aus
der Fassung bringen kann. Damit ist ein weiterer Helfer auf vier Pfoten
fit für seinen Einsatz.

Geduldiges Warten, trotz Spiel- und Futterablenkung.

Der Hund muss sich von fremden Personen am ganzen Körper anfassen lassen.
(Auch mit Druck)
Auf die Seite legen lassen und anschliessend auch noch auf den Rücken.
Leckerchengabe von einer fremden Person.
Die Aufnahme darf aber erst nach Freigabe erfolgen.
Eine fremde Person kommt mit Gehilfen auf den Hund zu
und fällt plötzlich mit einem Schrei direkt vor den Hund.
(Immy rettet....)
Ruhiges Gehen neben einem Rollstuhl.

Weitere Übungen im Freien.
Kinder, die den Hund bedrängen und dabei sehr laut sind...
...und noch vieles mehr, aber noch mehr
wird nicht verraten.
Wir haben bestanden.